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Vita: Andreas GlaesmerAndreas Glaesmer wurde in Berlin geboren. Über Umwege kam er zum Gesang. Nach Abitur und Militärdienst erlernte er an der Deutschen Staatsoper Berlin und in der alteingesessenen Schmiedewerkstatt Singer in Leipzig den Beruf des Kunstschmiedes. Nach seiner Ausbildung arbeitete er zunächst in der Rüstkammer der Kostümwerkstätten der Deutschen Staatsoper Berlin. Anfangs wurden in dieser Werkstatt noch sämtliche Kostümteile aus Original-Materialien hergestellt. Ritterrüstungen und Helme wurden geschmiedet und getrieben, Verzierungen wurden ziseliert. Er stellte kunstfertigen Schmuck und feine Metallgestelle für historische Kostüme her. Bereits damals verband Andreas Glaesmer eine große Liebe zur Oper. Allerdings als Zuschauer und Mitwirkender bei der Ausstattung all jener, die die großen Opern dieser Welt auf der Bühne zelebrieren durften. Mit dem Einzug des Kunststoffes in die Ausstattung der Theater entschied sich Glaesmer für das Weiterarbeiten im alten Metall-Handwerk und vollzog den Wechsel in die berufliche Selbständigkeit. Er absolvierte die Ausbildung zum Schmiedemeister und arbeitete fortan in eigener Werkstatt in Berlin und hin und wieder in einer historischen Werkstatt auf der Insel Rügen.Die Liebe zur Oper und zum Gesang blieb nicht nur erhalten - sie wuchs immer mehr. Im Jahr 2005 nahm er ein privates Gesangsstudium im dramatischen Tenorfach bei Kammersänger Reiner Goldberg auf. Bereits im Folgejahr gewann er den Gesangs-Förderpreis der Stadt Perleberg anlässlich der Lotte-Lehmann-Woche. In seiner beruflichen Entwicklung als Sänger wird Andreas Glaesmer seit Jahren vom Heldenbariton Karsten Mewes als Mentor betreut. Nach Ausflügen ins Schauspiel am Hans-Otto-Theater Potsdam als „Doge“ in „Othello“ von Shakespeare und „Vater“ in „Hänsel und Gretel“ debütierte Glaesmer 2009 an der Oper Köln als „Ganove“ in „Kiss me Kate“ von Cole Porter. Im Folgejahr 2010 sang er beim »Choriner Opernsommer 2010« den Alfredo in Verdis »La Traviata«. Wegen des großen Erfolges der Inszenierung wird sie auch 2011 wieder in Chorin aufgeführt - wieder mit Glaesmer als „Alfredo“. Als Sänger tritt er außerdem in Konzerten mit dem Brandenburger Konzertorchester auf, die er zugleich moderiert. | ||
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