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Paganini der Oboe erklingt am 24. Oktober im Neuruppiner SeehotelTakahiro Watanabe und Haruko Kuroiwa geben Konzert für Oboe und KlavierVergeblich sucht man in einschlägigen Musiklexika nach Antonio Pasculli. Dabei gehört er zu den großen Oboe-Virtuosen des 19. Jahrhunderts. Bereits mit 14 Jahren tourte er durch Italien, Österreich und Deutschland - umjubelt und gefeiert. Später komponierte er selbst. Wegen seiner extrem virtuosen Stücke wird er auch der „Paganini der Oboe“ genannt. Eine Hommage von ihm an den italienischen Opernkomponisten Vincenzo Bellini ist am 24. Oktober um 17 Uhr im Neuruppiner Seehotel zu hören. Gespielt wird sie vom Solo-Oboisten Takahiro Watanabe und dem Pianisten Haruko Kuroiwa. Der Musikverein Neuruppin lädt an diesem Nachmittag zu einem außergewöhnlichen Musikerlebnis ein. Einen Oboenabend hört man selten. Nicht desto trotz hatten die großen Komponisten alle etwas dazu zu sagen. Beethoven zum Beispiel. Mit Lust an ungewöhnlichen Klängen, Rhythmen und Effekten, an Überraschungen, Witz und Phantasie schuf er für die Alt-Oboe - auch Englischhorn genannt - und Klavier die C-Dur-Variationen auf Mozarts Don-Giovanni-Thema "Reich mir die Hand mein Leben". Auch Richard Wagner komponierte in seine Oper "Tristan und Isolde" ein Stück für Englischhorn hinein: den Hirtenreigen. Das Englischhorn mit seinem wehmütigen, warmen Klang wurde oft für Liebes- und Sehnsuchtszenen eingesetzt. Von Gaetano Donizetti sind die Sonate für Oboe und Klavier F-Dur und ein Andante f-moll aus einem verschollenen Oboenkonzert zu hören. Takahiro Watanabe spielte neben seinen Engagements als Solo-Oboist in großen Orchestern im Jahr 2001 die deutsche Erstaufführung des Konzertes für Englischhorn und Orchester des lettischen Komponisten Peteris Vasks und im Jahr 2004 die Englischhornkonzerte von Josef Fiala und Gaetano Donizetti mit dem Kammerorchester der Klassischen Philharmonie Bonn ein. Sein Landsmann Haruko Kuroiwa gab schon im Jugendalter Klavierkonzerte in Japan und im Ausland. Er studierte unter anderem an der Internationale Piano Academy in Imola/Italien bei Franco Scala, Boris Petrushansky und Leonid Margarius. Er gewann erste Preise beim Oghaki Musik-Wettbewerb, dem Internationalen Wettbewerb Padua und war Preisträger beim Internationalen Wettbewerb Marsala. Für die Konzertgäste im Seehotel spielt er als Klaviersolo die Franz-Liszt-Bearbeitung von Richard Wagners "Isoldes Liebestod". Die Karten für das Konzert am Sonntag, 24. Oktober, 17 Uhr, im Seehotel Fontane in Neuruppin kosten 17 Euro, für Schüler fünf Euro. Sie sind in Neuruppin in den Geschäftsstellen der MAZ, des Ruppiner Anzeigers, im Bürgerbahnhof, im Seehotel und beim Musikverein zu haben, | ||
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