Beate Mewes

Beate Mewes begann im Alter von sechs Jahren mit Klavierunterricht und entschied sich als Dreizehnjährige für den Gesang. Mit 15 Jahren ging sie an die Spezialschule für Musik nach Wernigerode. Dort genoss sie eine umfangreiche musikalische Ausbildung, war Mitglied des Rundfunk-Jugendchores und -Kammerchores. Zahlreiche Konzerte sowie Platten- und CD-Produktionen gestalteten ihr Leben. Es folgte ein Gesangsstudium an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ in Dresden bei Professor Christiane Junghanns. Ihr Solistendebut gab sie 1993 in der Philharmonie Dresden mit der Mezzosopran- Partie im Oratorio de Noel von C. Saint-Saens.

Mit dem Dresdner Kammerchor unter Leitung von Hans-Christoph Rademann und weiteren Ensembles entstand eine rege Konzerttätigkeit. Verpflichtungen führten die Sängerin in die Schweiz, nach Großbritannien, nach Tschechien, in die Slovakei und in die USA. Seit 1997 ist Beate Mewes freischaffend und vor allem als Konzertsängerin tätig. Ihre besondere Liebe gilt den Oratorien/Passionen/Messen vom Barock bis in die Romantik. Sie ist gefragte Interpretin der Johannes- und Matthäus-Passion und des Weihnachts­oratori­ums von Bach, der Altpartie in „Elias“ und „Paulus“ von Mendelssohn-Bartholdy sowie der Musik von Vivaldi, Mozart, Haydn und Händel.

Beate Mewes sang mit dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt, den Berliner Symphonikern und der Sinfonietta Dresden in Prag, New York und Washington zusammen.

Von 2002 bis 2008 war die Künstlerin als ständiger Gast am Theater Görlitz in verschieden­en Altpartien zu erleben. Weitere Opern-Engagements führten sie an das Volkstheater Bautzen, die Landesbühnen Sachsen, an das Staatstheater Mainz und das Konzerthaus Berlin. In jüngster Zeit hat die Sängerin ihren musikalischen Wirkungskreis um die Gesangspädagogik erweitert. Im eigenen Gesangsstudio gibt sie ihr Wissen und Können an junge Menschen weiter und gibt Stimmbildungsworkshops.