Programm

Frédéric Chopin – Ballade f-Moll op. 52
Frédéric Chopin – Sonate h-Moll op. 58
Franz Liszt – Sonate h-Moll
Franz Liszt – Ungarische Rhapsodie Nr. 11


Frédéric Chopin hat 200 Werke für Klavier geschrieben - doch nur drei Klaviersonaten. Zu übermächtig und unauslöschlich wog des Erbe der Wiener Klassik: die Klaviersonaten von Haydn, Mozart Beethoven. Erst 1844, fünf Jahre vor seinem frühen Tod (Chopin wurde nur 39 Jahre alt), entsteht seine h-Moll-Sonate, ein Werk, das so farbenreich und monumental ist wie kaum eine andere Komposition von ihm.


Am Sonntag, 3. März, erklingt sie um 17 Uhr im Festsaal der Ruppiner Kliniken in Neuruppin. Es spielt die polnische Pianistin Aleksandra Mikulska, die mit zahlreichen internationalen Prämierungen, u.a. mit dem Sonderpreis als beste polnische Pianistin beim XV. Internationalen Frédéric-Chopin-Wettbewerb in Warschau ausgezeichnet wurde.
Chopins h-Moll-Sonate brennt vor romantischem Pathos. Ernste musikalische Figuren und zarte Melodielinien erzeugen eine geradezu meditative Stimmung. Im Finale aber erlebt die Sonate einen ungezügelten, rauschhaften Ausbruch.


Frederic Chopin war auch ein Meister des poetischen Erzählens. Er war es, der den Titel „Ballade“ in die Klaviermusik einführte. Aleksandra Mikulska spielt von ihm die Ballade Nr. 4 f-Moll – ein lyrisch, nachdenkliches Werk mit effektvoll-erschütternden Schlusspartien.

Und nach der Pause - Franz Liszt. Auch er hat lange gezögert, bis er sich an eine Klaviersonate wagte. Seine h-Moll-Sonate gilt als größte und technisch wie musikalisch anspruchsvollste Klaviersonatenkomposition der Romantik und als ein Höhepunkt in Liszts Schaffen. Wenn auch die gewaltigen Ausbrüche und harmonischen Härten das Publikum in der Mitte des 19. Jahrhunderts teilweise verstörten (Clara Schumann schrieb in ihr Tagebuch: „… Das ist nur noch blinder Lärm – kein gesunder Gedanke mehr, alles verwirrt, eine klare Harmoniefolge ist da nicht mehr herauszufinden ...“), machte das Werk bei Pianisten und Komponisten Furore. Heute gilt die Sonate als einer der Gipfelpunkte der Klaviermusik überhaupt. Mit der Ungarischen Rhapsodie Nr. 11 von Franz Liszt endet der Klavierabend im Festsaal der Ruppiner Kliniken. Sie können sich schon heute auf ein aufregendes Konzert mit Aleksandra Mikulska freuen. Die Pianistin ist übrigens Präsidentin der deutschen Chopin-Gesellschaft. Ihre jüngste CD „Souvenirs“ von 2018 widmete sie Werken von Franz Liszt.


Die Karten für den Klavierabend am Sonntag, 3. März, um 17 Uhr, im Festsaal der Ruppiner Kliniken in Neuruppin kosten 17 Euro, für Schüler fünf Euro. Sie sind in Neuruppin bei der MAZ, dem Ruppiner Anzeiger, im Bürgerbahn¬hof und beim Musikverein zu haben oder können auch im reservix-Shop bequem über unsere website www.musikverein-neuruppin.de gebucht werden.
Kartenbestellungen für die Abendkasse nehme ich gern entgegen: Tel. 0 33 91 / 65 98 198, ket.bartsch@t-online.de.



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